Das Wirkungsprinzip der Magnetfeldmühlen

Die Magnetfeldmühle (MFM) beruht auf dem innovativen Wirkungsprinzip der elektromechanischen Zerkleinerung. Hierbei werden Partikel in einem geschlossenen Mahlraum durch direkt vom Magnetfeld angetriebene Mahlkörper zerkleinert. Dazu wird die mit Mahlkörpern und Mahlgut gefüllte Arbeitskammer von oben in den Antrieb eingesetzt.

Durch eine Änderung von Stärke und Frequenz des Magnetfelds kann die Mahlintensität über einen weiten Bereich exakt gesteuert werden. Damit eignet sich die MFM für Mahlprozesse ebenso wie für Desintegration oder Desagglomerierung von Produkten.

Prinzipbild einer Magnetfeldmühle

Je nach Ausführung der Arbeitskammer kann die MFM sowohl im Batch-Einfüll- als auch Umlaufbetrieb verwendet werden und ist damit für Kleinstmengen wie größere Produkt­chargen gleichermaßen geeignet.

Für die Arbeitskammer und die Mahlkörper steht eine Palette von Werkstoffen zur Verfügung, die eine kontaminationsminimierte und GMP-konforme Zerkleinerung von Partikeln gewährleisten. Damit eignet sich die Magnetfeldmühle insbesondere zum Einsatz in der pharmazeutischen und lebensmittelverarbeitenden Industrie sowie der Biotechnologie und Chemie.

Die Bedienung erfolgt über Touchpanel und ermöglicht eine einfache Anpassung der MFM an die jeweilige Zerkleinerungsaufgabe, wobei die zuverlässige Reproduzierbarkeit von Mahlprozessen durch vom Anwender erstellte Rezepte erreicht wird.